Eingliederung der Natur in die Zivilisation in "Der by Sven Rudolph

By Sven Rudolph

Studienarbeit aus dem Jahr 2013 im Fachbereich Germanistik - Neuere Deutsche Literatur, observe: 2,3, Universität Trier, Sprache: Deutsch, summary: Kann guy die Natur in eine moderne Zivilisation einbinden? In dieser Arbeit soll diese Frage für beide Erzählungen geklärt werden. Zunächst werden die „wilden Mädchen“ in Stifters Erzählungen beschrieben und charakterisiert. Anschließend werden die Beziehungen der Mädchen zu den übrigen Figuren geklärt und analysiert. Abschließend werden die erarbeiteten Informationen miteinander verglichen, sodass eine Antwort auf die oben gestellte Frage zustande kommt.

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Die Lebhaftigkeit der Jugendsprache: Aktuelle Beispiele by Kathleen Harm

By Kathleen Harm

Studienarbeit aus dem Jahr 2013 im Fachbereich Germanistik - Linguistik, word: 1,0, Universität Hamburg (Germanistik 1), Veranstaltung: Metaphern von Sprache, Sprache: Deutsch, summary: Das Phänomen Jugendsprache ist ein viel diskutiertes Thema in der Sprachforschung additionally auch in der Gesellschaft. Bei dem Gebrauch des Wortes „Jugendsprache“ ist jedoch zu beachten, dass mit diesem Begriff keine Sprache mit eigener Grammatik, differenziertem Wortschatz und normativer Geltungen gemeint ist. Es sind vielmehr jugendliche Sprechweisen, welche ein „[…] Ausweich- und Überholmanöver […]“ ihrer zugrundeliegenden Standardsprache repräsentieren.
Die menschliche Sprache, die einer Sprechergemeinschaft als Verständigungsmittel dient und nach Hockett u.a. die Merkmale Produktivität, Arbitrarität sowie Semantizität inne hat , erweist sich in der jugendlichen Sprachproduktion als beson-ders innovativ. Es kommt dabei nicht selten zu einem Spiel mit der Arbitrarität und einer überraschenden Veränderung der Semantizität, sodass daraus zahlreiche Wör-terbücher wie „Endgeil - Das voll konkrete Lexikon der Jugendsprache“ von Hermann Ehmann hervorgebracht werden. Ausgehend von dieser kreativen Leistungsfä-higkeit der Jugendlichen, stellen wir folgende Hypothese auf:

„Jugendsprache ist lebhafter als die Standardsprache“.

Davon ausgehend soll herausgearbeitet werden, inwieweit der jugendliche Sprechstil lebhafter ist und woran sich dieses kennzeichnen lässt. Dafür wird zunächst der Begriff „Jugendsprache“ kurz erläutert sowie deren sprachliche Phänomene theoretisch dargelegt. Der Fokus liegt dabei auf die Entstehung eines Sonderwortschatzes und dem phraseologischen Sprechen. Um die Ausgangshypothese analysieren zu können, haben wir aktuelle Ausdrücke und Redewendungen mittels Fragebogen erhoben. In einem abschließenden Fazit werden die Ergebnisse der examine zusammengefasst und hinsichtlich unserer those kritisch reflektiert.

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Wie und weshalb erzählt episches Theater? Eine Untersuchung by Alexandra Plechinger

By Alexandra Plechinger

Studienarbeit aus dem Jahr 2014 im Fachbereich Germanistik - Neuere Deutsche Literatur, notice: 1,3, Universität Regensburg (Neuere Deutsche Literatur), Veranstaltung: Seminar, Sprache: Deutsch, summary: „Wer kämpft, kann verlieren. Wer nicht kämpft, hat schon verloren.“
Dieses bekannte Zitat stammt von einem der „größten Persönlichkeiten des zeitgenössischen Theaters“- dem Dichter, Dramaturgen und Regisseur Bertolt Brecht.
Der antibürgerliche Schriftsteller betont immer wieder, dass die Welt, der Mensch und die Gesellschaft einer kontinuierlichen Veränderlichkeit unterliegen und er folgt den Wendungen von Politik, Wirtschaft und Gesellschaft in seiner Zeit, um dazu Stellung zu nehmen. Auch er selbst hatte den Willen, Veränderungen zu bewirken.

Um seine Beobachtungen und politischen Positionen wirkungsvoll ausdrücken zu können und um der Gesellschaft eine Änderungsmöglichkeit aufzuzeigen, schuf Brecht eine shape des Theaters, deren Erzählweise in der folgenden Hausarbeit anhand des epischen Theaterstücks "Der kaukasische Kreidekreis" analysiert werden soll.

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Reise als Motiv in der Literatur des Mittelalters. by Sirwm Kolburan

By Sirwm Kolburan

Studienarbeit aus dem Jahr 2013 im Fachbereich Germanistik - Ältere Deutsche Literatur, Mediävistik, notice: 1,3, Universität Mannheim (Lehrstuhl für Germanistische Mediävistik), Veranstaltung: Ältere Deutsche Literatur Proseminar, Sprache: Deutsch, summary: Diese Hausarbeit beschäftigt sich mit der Reise des Protagonisten Fortunatus und versucht die Frage zu beantworten, inwiefern die Reise als eine Reise des Protagonisten zur Selbsterkenntnis angesehen werden kann. Dazu wird zunächst für ein besseres Verständnis Hintergrundinformation zum Reisen im Mittelalter geliefert. Danach wird die Reise des Fortunatus näher untersucht und schließlich wird die metaphorische Ebene seiner Reise im Hinblick auf die Identitätskrise des Protagonisten fokussiert.

Das Volksbuch Fortunatus wurde 1509 von einem unbekannten Autor veröffentlicht und erlangte zu seiner Zeit und in den darauf folgenden Jahrhunderten einen Bestseller-Status. Im sixteen. Jahrhundert erschien der Prosatext in 20 Auflagen, in elf Auflagen im 17. Jahrhundert und in neun Auflagen im 18. Jahrhundert und wurde in dreizehn Sprachen übersetzt. Die Hauptthematik des Romans beinhaltet den Protagonisten Fortunatus, der seine Heimat, die Insel Zypern, verlässt und sich mit einem Glückssäckel und Wunschhütlein einer abenteuerlichen Reise begibt.

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Der Liebesbrief. Eine soziolinguistische Untersuchung by Tanja Hofferbert

By Tanja Hofferbert

Studienarbeit aus dem Jahr 2011 im Fachbereich Germanistik - Linguistik, notice: 2,0, Justus-Liebig-Universität Gießen (Institut für Germanistik), Veranstaltung: Soziolinguistik, Sprache: Deutsch, summary: Der short stellt wohl eines der ältesten Kommunikationsmittel dar und ist zugleich, je nach Absicht und Inhalt, in seiner Funktion wandelbar. Diese Hausarbeit widmet sich einer ganz besonderen Briefsorte: dem Liebesbrief.
Wohl jeder ist einmal mit einem Liebesbrief in Berührung gekommen, sei es als Empfänger, Verfasser oder Leser. Schließlich gibt es zu Grundschulzeiten bereits diese kleinen, geheimnisvolle Briefchen. Die Liebesbriefe sind vielseitig und existieren in den unterschiedlichsten Ausführungen.
Das Themengebiet ist äußerst facettenreich, daher beinhaltet meine Arbeit zwei Schwerpunkte. Zu Beginn befasse ich mich allgemein mit dem Liebesbrief.
Zunächst soll geklärt werden, used to be einen Liebesbrief als solchen auszeichnet und welche Änderungen dieser im Laufe der Zeit vollzogen hat. Außerdem werde ich auf die semantischen Einheiten, additionally die Themenstränge in Liebesbriefen eingehen.
Nach diesem eher allgemeinen Teil, wende ich mich - mithilfe der Arbeiten Carsten Seidels (1997 & 2002) - den Liebesbriefen von Jugendlichen im adjust von 15 bis 17 Jahren zu. Die Fragen nach den favorisierten Themen und nach bestimmten Phänomenen wie z.B. der Jugendsprache dominieren in diesem zweiten Schwerpunkt meiner Ausarbeitung.

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Totentänze im Lauf der Zeit: Die spezifische Medialität von by Carolin Schmidt

By Carolin Schmidt

Studienarbeit aus dem Jahr 2014 im Fachbereich Germanistik - Neuere Deutsche Literatur, notice: 1,7, FernUniversität Hagen (Neuere deutsche Literatur- und Medienwissenschaft), Sprache: Deutsch, summary: Die Vorstellung, im Dunkeln über einen Friedhof zu gehen, löst bis heute bei den meisten Menschen einen Schauer aus. guy denkt an Geister, Dämonen oder gar Vampire, die aus ihren Gräbern steigen und die Menschheit in Angst und Schrecken versetzen. Doch warum ist das so? Ohne Zweifel hat die im frühen 20. Jahrhundert aufkommende Kunstform des motion pictures dazu beigetragen, in denen wir gespenstische Wesen kennenlernen. Verfilmte Romane wie „Frankenstein“ oder Bram Stokers „Dracula“ zählen zu den ersten Horrorfilmen überhaupt. Tatsächlich geht diese Vorstellung von Spukgestalten weit zurück bis ins Mittelalter. Aufgrund der damals aufkommenden Pestwellen beschäftigte guy sich intensiver mit dem Thema „Tod“ und es entstanden Totentänze in shape von Handschriften oder Fresken. Wandmalereien, die alte Kirchenmauern schmücken, erinnern an diese makabere Kunst, die sich mit dem Sterben beschäftigt. „Makabere Kunst bedeutet nicht, dass jemand Scherze über das Ende des Lebens macht, sondern weist lediglich auf die Beziehung zum Totenkult hin.“ In der Epoche der Archaik soll es Untersuchungen zufolge sogar einen Totendämon namens „Macabré“ gegeben haben. Außerdem hat sich das Wort möglicherweise aus mehreren Sprachen entwickelt, in denen „makaber“ seize, Friedhof oder Trauerfeier bedeutet.
Die vorliegende Arbeit beschäftigt sich mit dem Thema „Totentänze“. In einem ersten Schritt soll die Entstehung von Totentänzen dargestellt werden. was once ist ein Totentanz überhaupt und welcher Ursprung verbirgt sich dahinter? In welcher Gestalt tritt der Tod auf? Wie wird er dargestellt? Anschließend soll auf die Totentanz-Motive in Literatur, Kunst und Musik eingegangen werden. In welcher shape werden hier Totentänze gezeigt? various Werke, die sich dem Thema „Tod und Mädchen“ nähern, werden dabei als Beispiele herangezogen. Bereits früh wurden die bildlich dargestellten Totentänze in der Kunst mit Texten versehen und somit Geschichten oder Ereignisse zu den Abbildern erzählt. Die Kombination von Literatur und Musik trat jedoch erst später ein. Wie aufschlussreich Totentänze in der Musik sind, soll ebenfalls gezeigt werden.
Im Mittelpunkt der Arbeit steht die Beziehung von Tod und Mädchen. In den zahlreichen entstandenen Totentänzen wurde der Verbindung von Frauen und Mädchen mit dem Tod eine besondere Bedeutung beigemessen. Der Begegnung dieser zweier Charaktere lag oft eine erotische und sexuelle Komponente zugrunde. (...)

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Die Erzählung "Die heilige Cäcilie oder die Gewalt der by Max Rössner

By Max Rössner

Studienarbeit aus dem Jahr 2013 im Fachbereich Germanistik - Neuere Deutsche Literatur, notice: 1,0, Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg (Germanistisches Institut), Sprache: Deutsch, summary: Die Erzählung Die heilige Cäcilie oder die Gewalt der Musik erschien zunächst Ende 1810 in der Zeitschrift Berliner Abendblätter, bereits Anfang 1811 veröffentlichte Kleist jedoch eine erheblich veränderte Neufassung. Gerade dem Umstand, dass Kleist beiden Erzählungen den selben Titel gegeben hat – und damit eine inhaltliche Übereinstimmung der Variationen als Lesererwartung zumindest in Kauf nahm - verdankt sich die jahrzehntewährende Fehlinterpretation des Textes. Die Deutung als tatsächliche Legende, als Sieg der orthodoxen Lehre über vormals Ungläubige blieb bis zur zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts vorherrschend. Denn Kleists erste Fassung tendiert tatsächlich in diese Richtung, die Geschichte wird hier noch „[…] linear erzählt und dabei der Triumph der faith zunächst besonders hervorgehoben […]“, wie Christine Lubkoll zusammenfasst. Aus heutiger Sicht erscheint diese Interpretation wie ein klares hermeneutisches Versagen, doch nicht wenige Exegeten behaupteten, Kleist vollziehe – auch mit der zweiten Fassung der heiligen Cäcilie - „[…] selbst eine späte Hinwendung zum katholischen Glauben.“ Zusätzlich dazu beigetragen hat sicherlich auch der literarische Kontext des Cäcilienstoffes, denn zu Beginn des 19. Jahrhundert wurde die Wirkkraft der Musik –als deren Patronin Cäcilie in der Kirche verehrt wird- von etlichen Schriftstellern aufgegriffen. Diese „[…] romantische[n] Faszinationen, so diejenigen durch die Musik und die katholische faith […]“ haben zu zahlreichen Bearbeitungen des Topos geführt. Auch Kleists Schrift wurde als Beitrag zu diesem zeitgenössischen pattern gewertet.
Nach Lubkoll fand erst in den 1970er Jahren eine interpretatorische Akzentverschiebung statt, besonders die Eigenständigkeit der zweiten Fassung wurde jetzt stärker hervorgehoben; der Titel der Erzählung wurde „[…] nun disjunktiv aufgefasst, als replacement zwischen einer religiösen oder einer natürlichen Erklärung des Geschehens.“ Der Bereich des Natürlichen wurde dabei mit der Musikgewalt in Deckung gebracht, folglich favorisierte die Kleist- Forschung nun als Thema der Erzählung die Kunstästhetik. Da die Kürze der ersten Fassung diesen Themenkomplex nicht ausreichend erhellen konnte, blieb als maßgebliches Analyseobjekt nur die Neufassung von 1811. In gegenwärtigen germanistischen Facharbeiten fristet die Ursprungserzählung lediglich ein Dasein als bloßer Vergleichstext, der höchstens als Teil der Cäcilien-Genese gleichberechtigt behandelt wird.

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Die Bernstein-Rezeption in der BRD der 1970er-Jahre (German by Jara Marder

By Jara Marder

Studienarbeit aus dem Jahr 2014 im Fachbereich Germanistik - Linguistik, be aware: 1,7, Technische Universität Dresden, Sprache: Deutsch, summary: „Die Kritk an Bernstein […] setzte sofort und heftig ein. Kaum ein Punkt der Theorie blieb unwidersprochen .“ Setzt guy sich heute mit den Thesen des englischen Pädagogen auseinander, so trifft guy auf die weitgehend einhellige Meinung, dass die Theorie Bernsteins als überholt und fachlich unausgereift dargestellt wird. Diese Ansicht wird auch durch das eingangs angeführte Zitat Heinrich Löfflers widergespiegelt, die gleichzeitig den Ausgangspunkt der vorliegenden Arbeit bildet. Ich möchte mich im nun Folgenden innerhalb dieses Themenfeldes darauf fokussieren, den Ursprung dieser eben genannten kritischen Haltung gegenüber Bernsteins Arbeiten für den deutschsprachigen Rezeptionsraum zu untersuchen, weshalb eine Reihe soziolinguistischer Fachliteratur, welche in den 1970er-Jahren verfasst und in der ehemaligen Bundesrepublik Deutschland veröffentlich wurde, die Grundlage meiner Untersuchung sein wird. Auch wenn sich einige deutsche Autoren bereits vor 1970 auf Bernstein bezogen, so geschah dies in der Regel lediglich in shape einer Wiedergabe beziehungsweise Übersetzung seiner Texte. Ab 1970 begann jedoch eine aktive Auseinandersetzung mit Bernsteins Hypothesen, weshalb dieser Zeitraum für das Untersuchungsmaterial gewählt wurde. Hierbei soll konkret der Leitfrage nachgegangen werden, inwiefern diese frühen Rezeptionen eine adverse oder confident Bewertung der Bernstein´schen Theorie enthalten und auf welche Teilaspekte sich diese jeweils bezieht (...)

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Vercors’ "Le Silence de la Mer". Eine Novelle des by Isabel Mund

By Isabel Mund

Studienarbeit aus dem Jahr 2013 im Fachbereich Romanistik - Französisch - Literatur, word: 1,3, Universität Rostock (Institut für Romanistik), Veranstaltung: Hauptseminar: Selbst- und Fremdbilder: Francité in Literatur, Chanson und movie, Sprache: Deutsch, summary: Kein literarisches Werk der französischen Résistance-Bewegung ist so populär geworden wie Vercors’ „Le Silence de los angeles Mer“. Aufgrund seiner Vieldeutigkeit und hohen Symbolkraft vereint es den Aufruf zum Widerstand gegen die dt. Besatzung mit literarischem Anspruch. Unabhängig davon spiegelt Vercors’ Werk das Lebensgefühl einer nicht traditionellen französischen Familie auf dem Land und ihren persönlichen Umgang mit der deutschen Besatzung wider. Durch eine authentische Darstellung der Protagonisten ermöglicht Vercors dem Leser eine Identifikation mit den Charakteren und erzielt daher einen hohen Grad an Authentizität.

Im Mittelpunkt dieser Arbeit steht jedoch nicht allein die bereits vielfach durchgeführte, aber dennoch nicht vollständig abgeschlossene examine der Symbolkraft von Vercors’ Werk. Vielmehr wird der analytische Blick auf den Kulturkontakt, ein bisher in der Literaturwissenschaft selten untersuchtes Thema, gelenkt. Ausgangspunkt ist hierbei die Annahme, dass die in „Le Silence de los angeles Mer“ vorkommenden Protagonisten, das heißt der französische Erzähler, seine mit ihm in einem Haus lebende Nichte und der bei ihnen einquartierte deutsche Offizier Werner von Ebrannac, ein fester Bestandteil ihrer jeweiligen Kulturen sind. Unter dieser Prämisse treten sie, im Rahmen der besonderen Besatzungssituation, in Kontakt mit Vertretern der jeweils anderen, während des Zweiten Weltkriegs sogar verfeindeten Kultur, wobei es zwangsläufig zu einem Kulturkontakt kommt.

Das Ziel des 2. Kapitels der vorliegenden Arbeit ist die Definition der für die folgende examine relevanten Fachbegriffe. Außerdem soll durch die Auseinandersetzung mit dem Phänomen ‚Kulturkontakt‘ ein Beitrag zu dessen genauerer Definierbarkeit geleistet werden. Im three. Kapitel der Arbeit wird der Kulturkontakt in „Le Silence de l. a. Mer“ unter Zuhilfenahme relevanter Sekundärliteratur analysiert. Hier wird unterschieden zwischen der Untersuchung der Voraussetzungen, unter denen der Kulturkontakt abläuft und der examine des eigentlichen kulturellen Kontakts sowie seiner Auswirkungen auf die Beteiligten. Abgerundet wird die vorliegende Arbeit durch eine Zusammenfassung der Analyseergebnisse und einen Ausblick auf weitere interessante Analyseansätze, die in dieser Arbeit unberücksichtigt bleiben mussten. Des Weiteren wird im letzten Kapitel dieser Arbeit darauf eingegangen, ob es sich tatsächlich um einen Kulturkontakt handelt und welche Wirkungen dieser auf die Protagonisten hat.

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Heiner Carows zeitungebundenes Erzählprinzip und seine by Ingeborg Morawetz

By Ingeborg Morawetz

Bachelorarbeit aus dem Jahr 2014 im Fachbereich Germanistik - Neuere Deutsche Literatur, be aware: 1,7, Humboldt-Universität zu Berlin (Institut für Deutsche Literatur), Sprache: Deutsch, summary: Heiner Carows Schwarz-Weiß-Film „Die Russen kommen“ lässt sich beinahe nur noch thematisch als ein movie der Nachkriegszeit betrachten. In seinem Entstehungsjahr 1968 struggle die Welle der Filme mit explizit antifaschistischer Thematik bereits abgeebbt.
Die DDR, die sich in ihren Gründungsjahren als Gegenmodell zu einem faschistischen Staat gesehen hatte, setzte nun auch durch politische Weisung auf Filme, die einen sozialistischen Helden gegenüber einem einsichtigen Übeltäter oder einem engagierten Regimegegner favorisierten. Filme, die den nationalsozialistischen Faschismus durch die Darstellung von Einzelschicksalen - auch in Übertragung auf andere Epochen - verurteilten, waren für Meinungsbildung und Propaganda in der DDR nur noch wenig suitable. Wenn sie gezeigt wurden, sollten sie jedoch immer in Ausrichtung auf die Gegenwart der DDR verstanden werden können.
Als Carow durch eine Kurzgeschichte von Egon Richter zu „Die Russen kommen“ inspiriert wurde, waren seit dem Kriegsende bereits 23 Jahre vergangen. Im Gegensatz zu dem zur gleichen Zeit gedrehten Werk „Ich conflict neunzehn“ von Konrad Wolf wurde die Aufführung von Carows movie verboten. Die dafür genannten Gründe waren pragmatischer Natur, wirken aber heute beinahe zu einfach, um plausibel zu sein. Die Geschichte, die Carow erzählt, und die artwork und Weise, auf die er sie erzählt, irritierten und irritieren. Die schließlich genehmigte Schnittfassung „Karriere“ von 1971 hat nur noch wenig mit dem Ausgangsthema gemein. Erstmals gezeigt wurde „Die Russen kommen“ schließlich 1987 nach einer Arbeitskopie aus dem Fundus von Evelyn Carow.

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